
Mein Pferdeteam
das mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin


Lara – Vertrauen, Stärke
Manchmal führt uns das Leben genau dorthin, wo wir nie hinwollten. Dort liegt das größte Geschenk. So war es mit meiner weißen Stute Lara. Weiß war eigentlich nie meine Farbe.
Und doch wusste ich vom ersten Augenblick: sie ist wichtig, sie ist Richtung.
Lara ist mein Spiegel für all meine Themen, die mein Leben bereithält. Sie kam zu mir aus reiner Boxenhaltung, ohne Weide, ohne Freiheit. Ich habe mich für Sie entschieden, um ihr genau das schenken zu dürfen: Freiheit
Doch mit Lara wurde mir im Außen sofort Druck gemacht. Sie bekam die Diagnose „Shivering“, man sagte, sie sei stur, nicht funktionierend, schwierig.
Kurz: „Dieses Pferd macht nicht, was es soll.“
Doch mein Bauchgefühl zeigte mir, all das sind nur Stimmen von außen und diese durften Schritt für Schritt leiser werden, bis sie verstummten.
Denn hinter all ihren Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten steckte etwas anderes, etwas Tieferes:
Ein Spiegel von Energie-Ungleichgewichten, von Trauer, Wut und Angst
Glaubenssätze trug sie aus der Vergangenheit tief in sich, die teilweise gar nicht Ihre waren – sondern aus den Erfahrungen und Erwartungen des Außen wie ein Pferd zu sein hat.
Mit Tierkommunikation, Energiearbeit und Spiegelarbeit nahm ich alle Baustellen in Dankbarkeit an – heilte sie nach und nach. Von Shivering bis hin zur Pseudo-Narkolepsie. Nicht, indem ich sie „reparierte“, sondern indem ich ihr Raum gab, sie annahm und unsere Verbindung vertiefte.
Heute ist Lara mehr als eine Stute für mich. Sie ist mein Spiegel, mein Lehrmeister, mein Begleiter. Lara ist ein großer Grund für dieses Herzensprojekt, für meinen Hof. Denn durch sie habe ich gelernt:
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Vertraue deiner inneren Stimme.
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Gib niemals auf.
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Alles ist wandelbar, wenn wir in Verbindung gehen.
Lara steht für Stärke, Vertrauen und das „immer weiter machen“. Sie ist ein Teil von mir – und ein Teil dieses Hofes.

Cookie – meine Freiheit, feine Kommunikation
Cookie durfte ich als ein Pferd kennen lernen, das viele nur „gefährlich“ nannten: Steigend, wild, nicht händelbar – eine Waffe.
Seine Augen verrieten mir, dass er mit einer innerlichen Panik zu kämpfen hatte, dadurch war er sehr verschlossen, unberührbar und voller Angst. Reitbar war er nicht und doch spürte ich sofort, dass er nicht ohne Grund in mein Leben gekommen war.
Schon beim ersten Kennenlernen geschah etwas sehr Besonderes: Er nahm meine Energie wahr und drehte sich um 180 Grad. In diesem Moment wusste ich, dass er zu mir gehört. Die Entscheidung, dass Cookie bei mir einziehen darf, war gefallen.
Auch Lara schien ihn schon erwartet zu haben, sie freute sich spürbar auf ihn.
Mit Cookie kam eine neue Frage in mir auf:
Was will mir diese Aufgabe zeigen?
Mit großer Dankbarkeit und Freude habe ich sie angenommen. Denn auch er war kein Zufall, sondern ein Spiegel, ein Lehrer.
Freiheit – das ist es, was Cookie so sehr braucht.
Er möchte gesehen werden so wie er ist, mit all seinen Themen, welche er mitbringt. Eine leise, ruhige Kommunikation, die ohne Druck auskommt. Heute verbindet uns eine tiefe Beziehung, die keine Worte braucht. Er zeigt mir, dass wahre Verbindung nicht in Lautstärke liegt, sondern im stillen Vertrauen.
Cookie steht in meinem Leben für Freiheit, feine Kommunikation und den Mut, Aufgaben anzunehmen, die größer wirken, als man sich selbst zutraut.


Mogli meine Leichtigkeit, mein inneres Kind
Moglie kam gemeinsam mit seinem Freund Pedro zu mir – zwei Shettys, die schon seit Fohlenalter Seite an Seite lebten. Schnell zeigte sich, dass Moglie ohne seinen Freund gut zurechtkommt. Durch den Verkauf von Pedro, eröffnete sich ein Weg für Moglie, welchen Ihn hat zu dem Begleiter gemacht welcher er heute für mich ist.
Er wurde mir als „fertiges“ Pony verkauft – angeblich geritten, longiert und Kutsche gefahren. Doch die Wahrheit war: Moglie konnte all das nicht. Plötzlich stand ich vor einer neuen Aufgabe: ein Pferd selbst einzureiten, ein Pferd behutsam an die Longe zu gewöhnen. Und all das im Teenager Alter.
Und genau das ist Moglie: eine Aufgabe, mit voller Freude.
Denn er ist verspielt, neugierig und frech – und damit der Spiegel für mein inneres Kind. Mit ihm lerne ich, dass nicht alles perfekt oder geplant sein muss, dass es auch leicht, spielerisch und voller Spaß gehen darf.
Moglie ist die Leichtigkeit in meinem Leben – frech, verspielt, herzlich. Er erinnert mich daran, dass neben Verantwortung und Ernsthaftigkeit immer auch Platz für Lachen, Albernheit und kindliche Freude sein darf.
